Präanalytik

Allgemeine Hinweise

Je nach Anforderungsparameter muss das richtige Entnahmeröhrchen gewählt werden. In der Regel erfolgt die Blutentnahme in geschlossene Entnahmesysteme (z. B. Monovetten®, Vacutainer®-Röhrchen) mit oder ohne Zusatz von gerinnungshemmenden (EDTA, Citrat, Heparin) oder glykolysehemmenden (Natriumfluorid) Stoffen. Die Blutentnahme sollte mit nicht zu feinen Kanülen erfolgen, bei Erwachsenen möglichst nicht enger als Nr. 12. Bei zu feinen Kanülen und bei zu starkem Ziehen am Stempel kann Hämolyse auftreten.

Die Blutentnahme sollte nach Möglichkeit zu standardisierten Zeiten (z. B. morgens 7-9 Uhr) erfolgen, wenn nicht andere Zeiten empfohlen werden (z. B. bei Tagesprofilen, Belastungstesten etc.). Medikamente sollten in der Regel erst nach der Blutentnahme eingenommen werden (Ausnahme: Bestimmung von Spitzenspiegeln). Die Proben sollten nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden (Abbau von z. B. Bilirubin, Pyridinolinen, Vitaminen).

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Transportmedien und Entnahmebestecke können schriftlich oder telefonisch über unsere Einsenderbetreuung angefordert werden, z. B. Abstrichtupfer (vermiedene Stärken) für Rachen- bzw. Urethral-Abstriche), Urinröhrchen, Sputumröhrchen, Blutkulturflaschen, Röhrchen für Magensaft auf Tbc, Stuhlprobengefäße.