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ThinPrep®-Präparate und PAP-Färbung über die WKG!




Die Aussagekraft konventioneller zytologischer Präparate zur Früherkennung des Cervix-Karzinoms wird oft durch Überlagerungen von Entzündungszellen, Blut und Schleim oder durch mangelhafte Fixierung eingeschränkt. Diese Faktoren sind mit verantwortlich für die relativ geringe Sensitivität der Methode und einen großen Anteil der unklaren Befunde. Hinzu kommt, daß bis zu 80% des entnommenen Zellmaterials am Tupfer verbleibt.

 

Die Dünnschichtzytologie mit der ThinPrep®-Methode erlaubt es, diese Fehlerquellen deutlich zu verringern:


Die Entnahme der Zellen mit einem weichen Spatel oder einer Cervix-Bürste, die sofort in einem flüssigen Transportmedium ausgewaschen werden, minimiert die Zellverluste und verhindert Fixierungsfehler
Blut und Schleim werden durch die Transportlösung reduziert
Die gleichmäßige Aufschwemmung der Zellen in der Transportlösung führt zu einer repräsentativen Verteilung der Zellen im Präparat bei verbesserter Zellmorphologie

Die Durchmusterung des Präparates wird deshalb erleichtert und die Erkennung pathologischer Veränderungen verbessert, die Zahl der unklaren Befunde wird deutlich reduziert.

Diese Vorteile der ThinPrep®-Methode zeigten sich in den Studien, die bereits 1996 zu einer Empfehlung der FDA führten, die konventionelle Zytologie durch die Dünnschichtzytologie zu ersetzen. Auch in Schottland und England wird die Methode seit 2003 zur Verbesserung des Cervix-Karzinom-Screenings empfohlen.

 

Da der apparative Aufwand für die Anfertigung der ThinPrep®-Präparate für die meisten gynäkologischen Praxen nicht wirtschaftlich sein dürfte, bietet die WKG in ihrem Färbelabor PREP-UP! die Anfertigung der Thinprep®-Präparate inklusive PAP-Färbung an. Daneben besteht auch die Möglichkeit konventionelle Präparate nach Papanicolaou zu färben.

 

Die ThinPrep®-Zytologie kann analog der GOÄ-Ziffer 4815 privat oder als IGeL-Leistung abgerechnet werden.

Die ThinPrep®-Proben können auch für die HPV-Diagnostik verwendet werden!

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Dr. Klaus Upowsky (Tel. 0751/502-265), an die Mitarbeiter der WKG (0751/502-40) oder an unsere Außendienst-Mitarbeiter.

 

Weingarten, April 2004