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Bevor die eigentliche Analyse einer Probe im Labor durchgeführt wird, ist die Probe in der präanalytischen Phase verschiedenen Einflüssen unterworfen. Da sich in der Klinischen Chemie mögliche Gesamtfehler einer Analyse aus Fehlern vor und während der Analyse summieren, können die Einflußfaktoren während der präanalytischen Phase die analytischen Resultate so verändern, daß sie unbrauchbar sind oder eine falsche Interpretation resultiert. Bei vielen Parametern sind die Fehler der präanalytischen Phase weit größer als die unvermeidbaren Ungenauigkeiten in der eigentlichen Analytik. Es ist daher wichtig, die einzelnen Teilschritte der präanalytischen Phase zu kennen und wir bitten Sie, die jeweiligen Einflußgrößen und Störfaktoren zu beachten. Eine ausführliche Hilfestellung geben Ihnen die im folgenden aufgeführten Teilschritte der Präanalytik.

Hinweise zur Vorbereitung des Patienten Hinweise zur Probenentnahme Hinweise zum Probenversand 

(Rückfragen unter: Tel. 0751 / 502-750, Fr. Linz)
Versand von medizinischem Untersuchungsmaterial; Sicher und vorschriftenkonform! http://www.aerztetag.de/page.asp?his=0.7.47.3231
Bitte beachten Sie, dass es seit dem 1. Januar 2003 eine Veränderung in den öffentlich-rechtlichen Gefahrengutvorschriften und in den privatrechtlich geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Deutschen Post AG gibt.
Verantwortlichkeiten: Verantwortlich für die gewissenhafte Einhaltung aller gefahrgutrechlichen Bestimmungen beim Versand medizinischer Untersuchungsmaterialien ist grundsätzlich der Absender!!!
Diagnostische Proben: Es ist davon auszugehen, daß humanes Untersuchungsmaterial generell zumindest als potentiell infektiös zu bewerten ist. Damit ist es als diagnostische Probe der UN-Nr. 3373 zu klassifizieren und entsprechend zu behandeln.
Verpackung, Kennzeichnung und Transport: Auch auf dem Gebiet "Verpackung" sind gefahrengutrechtlich ab dem 1. Januar 2004 Vereinfachungen eingetreten. Es gibt für humanmedizinisches Untersuchungsmaterial nur noch zwei Verpackungsarten (siehe Abb. 1 und 2) bzw. Vorschriften: 
 | P650 für diagnostische Proben der UN-Nr. 3373
|  | P620 für ansteckungsgefährliche Stoffe der UN-Nr. 2814 |

In beiden Fällen handelt es sich um zusammengesetzte Verpackungen, bestehend aus: 
 | Primärverpackung (Probengefäß)
|  | Sekundärverpackung (Schutzgefäß)
|  | Umverpackung (Versandhülle) |

| Abbildung 1:
Verpackung für Diagnostiche Proben nach der Verpackungsweisung P650
Legende: 1. Probenröhrchen mit saugfähigem Material 2. Schutzgefäß 3. Umverpackung 3a. Versandhülle 3b. formstabile Faltschachtel |

| Abbildung 2:
Bauartgeprüfte UN-Gefahrengutverpackung für Klasse 6.2 entsprechend Verpackungsanweisung P620 |

Bestellung des Verpackungsmaterials unter der Bestell-Nr.: Tel. 0751/502 -40

 | Schutzgefäße mit Verschluß (Nr. 1 aus Abbildung 1) Best. Nr. 91 (Versandgefäße für 10 ml einzeln bestellbar)
|  | Versandhülle (Nr. 2 aus Abbildung 1) (Vermerk: "Medizinisches Untersuchungsgut") |


 | Becker, D.: Vademecum der Labordiagnostik. VEB Verlag Volk und Gesundheit Berlin, 1987. S. 29-43
|  | Keller, H.: Klinisch-chemische Labordiagnostik für die Praxis. Analyse, Befund, Interpretation. Georg Thieme Stuttgart, 1986. S. 92-106
|  | Thomas, L.: (Ed.): Labor und Diagnose. Medizinische Verlagsanstalt Marburg, 1992. S. 693
|  | Töpfer, G., Funke, V., Schulze, M., Seifert, A., Lutze, G., Ziemer, S., Siegert, G., Frick, U.: Präanalytische Besonderheiten. Diagnostica Dialog (Boehringer Mannheim GmbH) 3/1992. S. 4-6
|  | Wisser, H.: Einflußgrößen und Störfaktoren. In: Greiling, H., Gressner, A. M., (Eds.) Lehrbuch der Klinischen Chemie und Pathobiochemie. Schattauer Stuttgart-New York, 1989. S. 38-57 |
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