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PROFIL 64 (Auftragsnummer 500009)
Abklärung chronische Müdigkeit
Chronische Erschöpfungszustände können vielerlei Ursachen haben. Neben Mangelerscheinungen (z. B. Eisen, Spurenelemente, Vitamine) können Störungen des Hormonsystems oder chronische Infektionen (z. B. bei geschwächtem Immunsystem) eine lang anhaltende Müdigkeit bewirken. Auch psychische und physische Überlastung (Stress) kann zu chronischen Erschöpfungszuständen führen. Hierbei kommt es häufig zu einer vermehrten Ausschüttung des "Stresshormons" Cortisol. Cortisol vermindert u. a. die Funktion der Immunabwehr des Organismus und trägt so zu einer Immunschwäche bei. Ein wissenschaftlich eindeutiges pathogenetisches Konzept für das sog. "Chronische Erschöpfungssyndrom" (chronic fatigue syndrome, CFS) konnte bislang nicht gefunden werden. Hier spielen möglicherweise eine chronische Viruspersistenz nach durchgemachter Infektion und/oder immunologische Vorgänge eine Rolle. Es wird empfohlen, zunächst eine Basisdiagnostik zum Ausschluss anderer Ursachen (hormonelle Störungen, Mangel an Eisen, Vitaminen, Spurenelementen) vorzunehmen, die im nachfolgenden Profil zusammengefasst sind.

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Untersucht werden:
- Blutbild, groß
- Cortisol ("Stresshormon" der Nebenniere)
- Folsäure (Folat)
- FT3 (Schilddrüsenfunktion)
- FT4 (Schilddrüsenfunktion)
- Ferritin (Eisenreserven des Organismus)
- Selen (Spurenelement)
- TSH (Schilddrüsenfunktion)
- Vitamin B12, lichtgeschützt
- Zink (Spurenelement)
- Lactobazillen
- Hefepilze
- Campylobacter
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| Material: 3 ml Serum, 2 ml EDTA-Vollblut |
| Gesamtkosten erweitertes Profil: 170,84 € |

Die angegebenen Gebühren sind empfohlene Komplettkosten für die angegebenen Standard-Laborprofile inklusive des Honorars des behandelnden Arztes. Werden Untersuchungen zusätzlich durchgeführt oder abgeändert, werden die entstehenden Gebühren neu berechnet.
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